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Fragen?

Hier findest Du die FAQs

 Ich interessiere mich, aber ich traue mich nicht anzurufen, weil ...

Manchmal fällt der Erstkontakt  nicht leicht, wenn Du damit einen neuen Schritt in Richtung Deiner Ziele machst, gerade wenn Du Dich also in  Deiner künstlerischen  Arbeit oder Deiner persönlichen Entwicklung bewegen willst. Das tarnt sich vielleicht als Zweifel oder als "Ich weiß nicht, ob ich gemeint bin..."  Doch, bist Du!  Ich freue mich darauf, mit Dir zu sprechen, wenn Du Dich von diesen Seiten angesprochen fühlst!  Schreib mir  eine Mail, so dass wir eine Zeit vereinbaren können. Ein telefonisches Vorgespräch von 30 min ist unverbindlich und kostet Dich nichts und ich freue mich darauf, Deine Fragen genauer zu beantworten als diese Liste es kann. (Ein paar Antworten findest Du hier allerdings bestimmt auch, also lies gern weiter. 😊)

Wie steige ich am besten ein? Ich weiß nicht, welches Angebot für mich richtig ist.

Der Einstiegsworkshop ist unabhängig von Deiner Motivation und Deiner Erfahrung einfach der Einstieg in die Gruppenarbeit, deshalb heißt er so.  Ich schlage jeder Person vor, ihn als erstes zu buchen, das ist die beste Art, anzufangen!
Wenn Du unsicher bist, wie Du beginnen sollst, ist entweder der EinstiegsWorkshop der richtige erste  Schritt oder ein Einzelcoaching. Das Einzelcoaching ist natürlich dann richtig, wenn Du nicht in der Gruppe arbeiten möchtest  - aber auch, wenn Du die Arbeit vor der Gruppenarbeit einmal erleben möchtest. ​ Einige der längeren Workshops kannst Du ohne den Workshop direkt buchen, z.B. die Sommerwoche.  Du siehst das jeweils in der  Ausschreibung.

Brauche ich Vorerfahrung? 

Nein. Weder für Einzelcoaching noch den EinstiegsWorkshop. Wenn ein Workshop Voraussetzungen hat, steht das in der  Ausschreibung.

Ich habe Vorerfahrung/ bin Profi - soll ich trotzdem den EinstiegsWorkshop belegen?

Ja, denn der Workshop ist kein Einstieg ins Schauspiel an sich,  sondern in die Gruppenarbeit mit mir, ins  Stimmtraining  und den Ansatz im Schauspielstudio. Die Übungen sind so, dass Du sie von jedem Erfahrungsstand aus machen kannst, Du erlebst sie anders, wenn Du Vorerfahrung hast und machst andere Schritte. Du startest also trotzdem von da, wo Du gerade stehst und baust auf Deiner Vorerfahrung auf. Im Zweifel: Lass uns sprechen und ruf an - vor dem Workshop führen wir sowieso ein Vorgespräch!  Wenn Du sehr spezifische Anliegen hast oder eben auch sehr besondere Vorerfahrung, dann ist das Einzelcoaching richtig.  Falls Du z.B. eine noch nicht abgeschlossene künstlerische Ausbildung hast, können wir im Einzelcoaching genau schauen, was noch fehlt und was Du brauchst, um Deinen Weg weiterzugehen. Wenn Du Inspiration suchst, kann der Workshop genau richtig sein. Und übrigens: Wenn Du ausführliche Linklater Vorerfahrung mitbringst, dann kannst Du direkt an Angeboten teilnehmen, die die Stimmarbeit voraussetzen.

Ich bin sehr interessiert, nur ich glaube, mir fehlt es an "Talent"...

Es fehlt Dir nicht an Talent. Wenn  Dich etwas  hindert, liegt das woanders, lass uns herausfinden, wo! Ich glaube nicht, dass es so etwas wie Talent gibt: Jeder Mensch kann schauspielen. Der Weg zur körperlichen und gedanklichen Freiheit kann je nach Biographie allerdings manchmal länger oder kürzer sein und Prozesse brauchen ihre Zeit. Nicht  jede Person kann  innerhalb kurzer Zeit so weit kommen, den Beruf auszuüben. Dennoch: Wir alle haben alles, was man zum Spiel braucht - und jede Person kann das lernen. Also: Ruf an!

Arbeitet im Schauspielstudio Krapp ein ganzes Team?

Ich bin einfach eine einzelne Person, Sibylle Krapp, die in ihren eigenen Räumen unterrichtet; alle Kurse sind von mir geleitet  - mit über 30 Jahren Erfahrung in Begleitung und  künstlerischer Arbeit und  einem ganz speziellen, eigenständigen Ansatz für Schauspiel, Stimme, Musiktheater und persönliche Entwicklung  - den Du nirgendwo sonst findest. 

Ist das Schauspielstudio eine private Schauspielschule? Was ist das Besondere?

 Du findest hier keine ganze Schauspielausbildung mit täglichen 8 h Unterricht; das Wort Schauspielcoaching passt also besser als Ausbildung, weil es um individuelle Begleitung und nicht um festgelegte Lehrpläne geht. Mein Studio bietet Dir meine Methode, die Dich, Deine Authentizität und Deine Psyche in den Mittelpunkt der Kunst stellt und die Du nirgendwo sonst findest. Ich bin überzeugt, dass das ist, was Dich zu einem einzigartigen Künstler, einer einzigartigen  Künstlerin macht. Du findest hier echtes  Mentoring und individuelle Prozessbegleitung, wie sie eine Schule nicht bieten kann, keinen von Dir unabhängigen Lehrplan. Im Einzelcoaching kannst Du in dem Rhythmus und der Intensität arbeiten, die zu Deinem Leben passen. Wenn Du einzelne meiner Angebote belegst, kannst Du Dir raussuchen, was Dich interessiert. Wenn Du alle belegst, lernst Du den ganzen  Ansatz. ​

Kann das also ein Teil meiner beruflichen Schauspielausbildung sein?

 Genau.  Für ein professionelles Ziel musst Du zusätzlich  mit anderen Lehrer*innen arbeiten. Im Einzelcoaching unterstütze ich Dich dabei,  Deinen individuellen Weg zu finden und kann Dir sagen, was Dir inhaltlich fehlt und wo Du suchen kannst.  Ideal ist, wenn Du im Hintergrund bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung hast, egal welche. Wichtig:  Wenn Du ganz am Anfang Deiner künstlerischen Laufbahn stehst und gerade Deinen Schulabschluss gemacht hast, empfehle ich Dir eine Ausbildung, in der Du den ganzen Tag Unterricht hast. Und danach oder, wenn Du währenddessen weitere Elemente suchst und brauchst : Melde Dich bei mir!

Muss ich Schauspieler*in werden wollen, um teilzunehmen?

Nein. Du brauchst selbstverständlich Motivation für die Inhalte und Lust auf Schauspiel. Also Commitment. Ich behandle in den Gruppen jede Person so, als ob sie Schauspieler*in sein wollte und wir beginnen da, wo Du stehst, egal, wo das ist. Was Du daraus machst und wofür Du die Inhalte anwendest,  liegt ganz allein bei dir. Es kann gut sein, dass Dich nur ein Aspekt des Schauspiels interessiert: das Stimmtraining, die Persönlichkeitsentwicklung , die Geschichten, die Improvisation. Du lernst professionelle Inhalte, die Du in dein Leben und andere Berufe integrieren kannst -  und je nachdem, wie lange und intensiv Du dabei bleibst, umso weiter kommst Du dabei. Einfach gesagt: Es ist mir egal, ob Du das am Ende als professionelle Schauspieler*in oder persönlich oder in anderen Berufen nutzt. Aber was Du hier erfährst , sind professionelle Inhalte, die Du je nach Motivation und Ziel  beruflich, persönlich und in jedem denkbaren Kontext nutzen kannst. 

Gibt es eine Altersgrenze?  Bin ich zu alt oder zu jung?

Es gibt nach oben keine Altersgrenze - offen für alle Altersgruppen ab ca. 24. aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, warum man das nicht  bis ins hohe Alter erlernen kann. Die älteste Kursteilnehmerin bisher war 82 Jahre alt. Die Kurse allerdings haben sportliche Anteile, das heißt, Du musst Dich bewegen können und wollen. Weil meine Arbeit die Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit einbezieht, eignen sie sich vor allem für Menschen ab ca. 24 oder 25 aufwärts. Direkt nach dem Schulabschluss oder sogar davor findest Du Kolleg*innen passendere Angebote, die besser zu den Bedürfnissen dieses Lebensabschnitts passen. Ich mache Ausnahmen, wenn Du denkst, diese Arbeit sei genau richtig für Dich - erklär mir, warum du das denkst und melde Dich gern.

Wieso heißt es StimmTRAINING? Ist das nur technische Arbeit?

Nein, das ist vor allem achtsame Körperarbeit und persönliche Entwicklung. Arbeit mit der Stimme wird manchmal mit verschiedenen Worten beschrieben: Sprecherziehung, Stimmarbeit, Sprechtraining - das alles bedeutet in etwa dasselbe, auch wenn die Ansätze sehr unterschiedlich vorgehen können.  Es gibt zwei Phasen in der Arbeit in meinem Studio: Zuerst die "Befreiung der Stimme", in der Du in Übungen lernst, Deine authentische Stimme freizulassen. Das ist oft ein sehr transformativer und auch persönlicher Prozess, der neue Räume eröffnet. Nachdem Du die  Übungen kannst, wiederholen wir sie; das ist die zweite Phase, das Training neuer Gewohnheiten. In den Gruppen sind sie das 45 min Warm-Up zum Spiel, das wir jedesmal vor den darstellerischen Übungen machen. Das ist der Teil, den man Training nennen könnte, denn dann bilden sich neue Gewohnheiten. Natürlich geht beides ineinander über.

Was ist der Unterschied zwischen Stimmtraining und Gesangsunterricht?

Wir arbeiten mit der Sprechstimme - das ist kein Gesangsunterricht. Du musst also nicht singen können - auch wenn Du es hinterher können wirst. Denn beides hängt dennoch zusammen, denn mit einer freien Stimme kannst Du auch singen! Was nicht vorkommt, ist musikalische Bildung (Rhythmus, Intonation, Phrasierungen etc.).   Diese Arbeit befreit Dein Instrument.

Aber Du arbeitest doch auch mit Sänger*innen?

Ja! Als Sänger oder Sängerin bist Du hier genau richtig, wenn Du Dich von diesen Seiten angesprochen fühlst!  Du lernst hier keine Gesangstechnik, aber  gerade, wenn Du bisher sehr technisch gearbeitet hast, kannst Du hier neue Beziehung zu Deiner Stimme jenseits von Technik  finden, die Deinen Gesang reicher machen wird. Du bekommst Zugriff auf Deine Stimme und Deinen Ausdruck durch die Verbindung von persönlicher Arbeit mit konkreten Übungen.
Ich arbeite auch im Gesang mit Dir an der Freiheit Deiner Stimme und Deiner Authentizität. Das ist aber etwas anders als musikalisch orientierter Gesangsunterricht.​ Gerade, wenn Du sehr technischen und musikalisch genauen Gesangsunterricht hattest, kann das eine perfekte Ergänzung sein.

Vielleicht hast Du gesehen, dass ich Musiktheaterregisseurin bin - da ist der Punkt, wo all meine Erfahrung zusammenkommt: Die Verbindung zwischen Szene und Musik, egal ob im Song, im Musical in der Oper. Ich arbeite  also sehr gern auch mit Dir als Darsteller*in auf der Bühne, im Musical in der Oper und kann,  Deine Stimme  und den Blick der Regie dabei einbeziehen.

 

Ist Stimmtraining im Schauspiel immer wichtig? Auch für den Film?

Ja. Dein authentischer Ausdruck und Deine Stimme sind eins. Für mich ist die Stimme die Tür zu deinem spielerischen, künstlerischen Ausdruck. der ist im Film anders als auf der Bühne - aber Du brauchst Dich und deine Freiheit.

Ich will Sprecher*in werden/ bin Sprecher*in, bin ich hier richtig?

Ja. Ich trenne nicht wirklich zwischen Stimmtraining  und Schauspiel. Was Du sprechen willst, musst Du auch spielen können,  Sprechen und Spielen ist in meinen Augen tatsächlich dasselbe.  Nicht richtig bist Du bei mir, wenn Du Moderation für z.B. Nachrichten lernen möchtest, denn bei mir stehen Deine Emotionen im Mittelpunkt.  Und für die technische Seite, die Arbeit im Studio und am Mikro etc. brauchst Du zusätzlich  andere Kurse, hier geht es um Dich und Deine Stimme.

Unterrichtest Du auch Menschen mit Neurodiversität oder anderen besonderen Bedürfnissen?

Ja. Inwieweit ich besondere Bedürfnisse in der Gruppenarbeit berücksichtigen kann, hängt davon ab, worum es geht. Im Einzelcoaching ist es mir ein Anliegen,  mich sehr genau auf Dich einzustellen. Ich finde wirklich mit Dir heraus, wie Dein Weg ist. Die  Arbeit ist außerdem  grundsätzlich in allen Angeboten das, was man traumsensitiv nennt. Du kannst so kommen, wie Du wirklich bist , genau darum geht es.


Sind die Gruppen oder das Einzelcoaching auch für  Coaches, Psychologen, Therapeuten und Pädagog*innen sinnvoll?
 

Unbedingt! Nicht nur, weil Du in deinem Beruf auch auf einer Bühne stehst, sondern vor allem, weil in meinem Studio der Fokus auf der persönlichen Entwicklung,  psychologischer tiefer Begleitung, Kommunikation und authentischer Präsenz liegt. Man könnte das alles auch praktisches und kreatives Kommunikationstraining nennen. Außerdem:  Wenn Du andere begleitest oder lehrst, brauchst Du einen Raum, in dem es auch um Dich geht.  

Ich will Improtheater lernen und Du unterrichtest das doch, wieso sehe ich da keinen Kurs? Bin ich hier richtig?

Eindeutig ja, denn Improvisationstheater ist ein sehr zentraler Bestandteil dieser Arbeit! Allerdings nicht im ersten Schritt und nicht unabhängig vom Stimmtraining. In meiner Erfahrung ist es sinnvoll, erst  stimmliche und spielerische und auch persönliche Grundlagen  zu haben. Das Improtheater ist Teil der kontinuierlichen Gruppen,  es ist in den begleitenden Ansatz integriert und folgt zusätzlich einigen von mir für das Studio entwickelten Spielregeln. Wir haben etwas andere Ziele als die Spiele, die Du aus  Improvorstellungen kennst und arbeiten vor allem an Dialogimprovisation - Impro bei mir unterscheidet sich deshalb von anderen Angeboten. Wenn Du also Improvisation nach diesem Ansatz, der auf echte Geschichten mit authentischen Figuren zielt, lernen möchtest, kannst Du das in den kontinuierlichen Gruppen in der wöchentlichen Arbeit. Un Dalles, was wir vorher machen, bereitet das vor. Also: Du startest Du mit dem Einstiegsworkshop, im Basics- Kurs kommen auch schon erste  Impro-Elemente vor. Hauptthema wird es dann in der regelmäßigen Gruppe.

Ich habe schlechte Erfahrungen mit solcher Art von Unterricht gemacht, was ist bei Dir anders?

Aus meiner Sicht gehören persönliche, seelische und künstlerische Entwicklung zusammen. Wenn Du der Meinung bist (oder vermutest),  dass Leiden und Kunst eben nicht notwendig zusammengehören, dass im Gegenteil Achtsamkeit, wertschätzende, beziehungsorientierte Arbeit zu professioneller Kunst führt, dann sind wir da einer Meinung. Mein Studio ist von dem Anliegen getragen, solcher Kunst und den dafür notwendigen Prozessen Raum zu geben. Gerade professionelle  künstlerische  Arbeiten hat  aus meiner Sicht nichts damit zu tun, über die eigenen Grenzen zu gehen. Intensität entsteht durch Wahrheit,  Verbindung, Freiheit. Durch das Bedürfnis nach Wachstum und Kommunikation - nicht durch Grenzüberschreitung oder Druck. Und falls Du andere Erfahrungen gemacht hast, findest Du hier einen Raum (in jedem Kurs, aber auch im Einzelcoaching), in dem Du  vergangenen Erfahrungen  sortieren, begreifen, integrieren und verarbeiten kannst. Hier kannst Du Deine Beziehung zu Dir, Deiner Kreativität und Deinem künstlerischen Selbst klären. Und DU findest hier auch einen Ort für die Kunst, die daraus entsteht.  Ein nährender Raum für persönliche, professionelle  künstlerische und kulturelle  Entfaltung.

Ich habe sehr viel technisches Training gemacht und bin auch gut darin, aber ich bin mit meiner künstlerischen Arbeit nicht zufrieden  - macht es Sinn, noch einen Kurs oder ein Coaching  zu machen?

Herzlichen willkommen! Es ist gut, wenn Du künstlerische Technik beherrschst und jede einzelne Deiner Investitionen in dein Handwerk war wertvoll. Nur: Alle Technik erfüllt Dich nicht, wenn Du nicht da bist.  Das gilt für Deine Stimme im Gesang und im Sprechen,  für Dein Spiel vor der Kamera und auf der Bühne. Das gilt auch für jedes Instrument. Technik ist wichtig, aber ohne innere Freiheit wird sie leer. Mein Schwerpunkt liegt genau da, wo Deine vorhandene  gute Technik zu dem wird, was sie sein sollte: Handwerkszeug, dass es Dir ermöglicht, etwas auszudrücken was Du bist - und was größer ist als Du selbst. Individuelle Begleitung? Einzelcoaching!

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